Genève-Servette bleibt unter Trainer Ville Peltonen eine der formstärksten Mannschaften der Liga – und zeigt dies auch in Kloten. Die Genfer setzen sich auswärts mit 3:1 durch und fügen dem EHC Kloten eine schmerzhafte Niederlage zu. Entscheidend waren ein Shorthander sowie eine eiskalte Chancenverwertung der Gäste.
Ein Start mit viel Feuer – und einem frühen Nadelstich der Genfer
Genf übernimmt von Beginn weg die Kontrolle und taucht bereits früh gefährlich vor Fadani auf. Doch der Klotener Goalie hält stark und lenkt einen Abschluss von Puljujärvi an den Pfosten. Kloten kommt seinerseits zu Möglichkeiten, insbesondere Gignac prüft Meyer im Genfer Tor.
In der 17. Minute folgt der Knackpunkt: Während Kloten im Powerplay agiert, läuft Servette einen mustergültigen Konter. Rod bleibt eiskalt und trifft in Unterzahl zum 0:1.
Kloten reagiert – doch der nächste Rückschlag folgt kurz vor der Pause
Der Start ins Mitteldrittel gelingt den Zürcher Unterländern perfekt. Ramel schlenzt die Scheibe aus kurzer Distanz via Backhand unter die Latte – 1:1.
Kloten agiert danach mutiger, stört früher und zwingt Genf zu Fehlern. Ramel und Wolf haben den Führungstreffer auf der Schaufel. Doch kurz vor der zweiten Pause fällt das Tor auf der falschen Seite: Nach einem Fehlpass von Ramel reagiert Sutter am schnellsten und drückt den Puck zum 1:2 über die Linie.
Hitzige Schlussphase – Kloten nutzt ein fünfminütiges Powerplay nicht
Im letzten Drittel überschlagen sich die Ereignisse in der 47. Minute. Zuerst bleibt Leino nach einem harten Zusammenstoss liegen und muss in die Kabine. Kurz darauf folgt ein brutaler Ellbogencheck von Ignatavicius gegen Ramel. Die Schiedsrichter verhängen eine 5-Minuten-Strafe plus Restausschluss.
Kloten drückt, kommt zu Abschlüssen – aber der Ausgleich fällt nicht.
In den Schlussminuten ersetzt Kloten Fadani durch einen sechsten Feldspieler. Sekunden vor der Sirene trifft Manninen ins leere Tor und entscheidet die Partie endgültig.