Rund 130 Einwohnerinnen und Einwohner haben am Montagabend am traditionellen Neujahrsapéro der Gemeinde Embrach teilgenommen. Gemeinsam mit dem Gemeinderat wurde das neue Jahr begrüsst und zugleich ein besonderer Höhepunkt gefeiert: die Verleihung des Kulturpreises 2025 an Hans Baer.
Gemeindepräsidentin Rebekka Bernhardsgrütter eröffnete den Anlass im Gemeindehaussaal mit herzlichen Neujahrsgrüssen. Zu Beginn hielten die Anwesenden eine Schweigeminute zum Gedenken an die tragischen Ereignisse in Crans-Montana – ein stiller Ausdruck von Respekt und Mitgefühl für die Betroffenen und ihre Angehörigen.
Die Neujahrsansprache wurde von Philipp Baumgartner gehalten. Er blickte auf prägende Veränderungen und Höhepunkte des vergangenen Jahres zurück und richtete seinen Fokus zugleich auf die Chancen und Herausforderungen, die 2026 bereithält. Seine Worte verbanden Reflexion mit Zuversicht und setzten positive Akzente für den Jahresauftakt.
Im Zentrum des Abends stand die feierliche Übergabe des Kulturpreises von Embrach. Geehrt wurde Hans Baer für sein Lebenswerk und sein langjähriges, bedeutendes Engagement für die Geschichte und Kultur der Gemeinde. Als Zweitplatzierte wurde zudem Thea Hüppi ausgezeichnet, deren kulturelles Schaffen ebenfalls hohe Anerkennung fand.
Für die musikalische Gestaltung sorgte das Frauenjodelchörli Embrach. Die Gesangseinlagen verliehen dem Anlass eine festliche Note – und hatten besonderen Symbolcharakter: Das Chörli startete mit seinem Auftritt offiziell ins 75-Jahr-Jubiläum, das es 2026 feiern darf.
Beim anschliessenden Apéro nutzten die Gäste die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und gemeinsam auf ein hoffnungsvolles neues Jahr anzustossen.