Mit einem starken 4:1-Heimsieg gegen den HC Davos holt sich das Team von Trainer Lauri Marjamäki den vierten Vollerfolg in der Swiss Arena in Serie – und dies gegen den frisch gekrönten alleinigen Spengler-Cup-Rekordsieger.
Ausgeglichenes Startdrittel ohne Tore
Beide Teams suchten im Startdrittel aktiv die Spielkontrolle, kamen aber noch nicht zu zwingenden Chancen. Kloten startete leicht besser, verlor aber zu oft die Scheibe in der Vorwärtsbewegung. Auch Davos fand im Verlauf des Drittels besser ins Spiel. Weil jedoch beide Mannschaften im Abschluss harmlos blieben, ging es torlos in die erste Pause.
Kloten eiskalt im Powerplay
Das Mitteldrittel brachte die Entscheidung: Gleich zu Beginn musste Dahlbeck wegen hohen Stocks auf die Strafbank. Kloten brauchte 54 Sekunden, ehe Lindroth mit einem Distanzschuss das 1:0 erzielte. Als Dahlbeck in der 34. Minute erneut in die Kühlbox musste, schlugen die Zürcher Unterländer abermals zu: Derungs schob am rechten Pfosten zum 2:0 ein.
Kurz vor der Pause dann der Anschluss: Nach einer Strafe gegen Diem traf Lemieux 5.5 Sekunden vor Drittelsende zum 2:1 – der HCD war wieder im Spiel.
Kloten reagiert sofort – und macht alles klar
Der Davoser Treffer zeigte keine Wirkung. Im Gegenteil: Bereits in der 42. Minute stellte Morley mit einem satten Schuss in die hohe Ecke den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. In der 47. Minute erhöhte Gignac – frisch zurück aus der Verletzungspause – nach einem Davoser Scheibenverlust auf 4:1.
Davos fand keine Antwort mehr und wirkte nach der intensiven Spengler-Cup-Woche ausgelaugt. Kloten verwaltete den Vorsprung souverän und feierte einen hochverdienten Heimerfolg.