Die kommunalen Wahlen in Eglisau versprechen Spannung: In gleich mehreren Gremien gibt es mehr Bewerberinnen und Bewerber als freie Sitze. Besonders umkämpft sind die Plätze in der Sozialbehörde und der Schulpflege – ganz anders die Situation in der Rechnungsprüfungskommission (RPK), wo zum jetzigen Zeitpunkt noch ein Sitz unbesetzt bleibt.
Sozialbehörde: Sechs wollen vier Sitze
Für die vier Plätze in der Sozialbehörde treten sechs Personen an. Zwei bisherige Mitglieder – Andreas Pfeifer (parteilos) und Ruth Wyss-Masciadri (SP/fokus Eglisau) – stellen sich erneut zur Wahl. Neu kandidieren Nicole Antener (SVP), Martina Bach (parteilos), Bettina Baumberger (parteilos) und Markus Matthys-Egle (SP).
Die Kandidierenden bringen ein breites Spektrum an beruflichen Hintergründen mit – von Sozialarbeit über Heilpädagogik bis zum Verkauf und Unterricht. Politisch reicht das Spektrum von SVP über SP bis zu Parteilosen.
Schulpflege: Sieben Kandidierende, fünf Sitze
Noch grösser ist das Gedränge in der Schulpflege. Hier bewerben sich sieben Personen um fünf Sitze. Darunter sind fünf bisherige Mitglieder: Panorea Braunschweiler (parteilos), Sandrine Haas (FDP), Ilona Haderer (fokus Eglisau), Zeinab Nasser-Zadeh (GLP/fokus Eglisau). Neu auf der Liste stehen Heiko Mattmann(parteilos) Lukas Wiede (SVP) und Daniel Stotz (Grüne).
Zur Wahl als Präsidentin der Schulpflege – und damit gleichzeitig auch als Gemeinderatsmitglied – stellt sich die bisherige Sandrine Haas zur Verfügung.
RPK: Ein Platz bleibt vorerst leer
Anders sieht es bei der Rechnungsprüfungskommission (RPK) aus. Zwar gibt es fünf Sitze zu besetzen, doch zum Zeitpunkt der Drucklegung sind nur vier Kandidierende bekannt: Rahel Gneupel (SVP), Michael Heegewald (FDP), Yannick Maag (SVP) und Patrick Scherr (GLP/fokus Eglisau). Als Präsident ist Patrick Scherr vorgesehen. Für den fünften Sitz wird weiterhin eine geeignete Person gesucht.
Politische Vielfalt – und viel Bewegung
Die hohe Zahl neuer Kandidaturen zeigt: In Eglisau ist das Interesse an der kommunalen Politik lebendig. Zugleich verdeutlichen die Kampfwahl-Situationen, dass künftig wohl auch neue Stimmen in den Behörden mitreden werden – während sich gleichzeitig erfahrene Kräfte zur Wiederwahl stellen.