In Wallisellen formiert sich mit Blick auf die kommunalen Wahlen 2026 eine neue politische Kraft: Die überparteiliche Allianz «4gewinnt» tritt mit vier Kandidaten zu den Stadtrats- und Schulpräsidiumswahlen an. Ihr erklärtes Ziel ist es, im Stadtrat wieder eine bürgerliche Mehrheit zu schaffen und die Stadtpolitik stärker auf Pragmatismus, Zusammenarbeit und konkrete Lösungen auszurichten.
Getragen wird die Allianz von SVP, FDP und Die Mitte, unterstützt von Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Verbänden und Zivilgesellschaft. Die Initianten betonen, viele Einwohnerinnen und Einwohner wünschten sich weniger ideologisch geprägte Debatten und mehr lösungsorientierte Politik – insbesondere bei zentralen Themen wie Wohnen, Verkehr, Schule, Sicherheit und Gemeindefinanzen.
Rückhalt erhält die Allianz auch aus dem lokalen Gewerbe und vom Hauseigentümerverband. Der Gewerbeverein fordert Planungssicherheit, kurze Wege und eine effiziente Verwaltung. Der Hauseigentümerverband verweist auf die Bedeutung vernünftiger Rahmenbedingungen für bezahlbares Wohnen und warnt vor zusätzlicher Bürokratie. In der Vergangenheit zeigte sich das bürgerliche Lage nicht derart geeint und sprach oft nicht mit gleicher Stimme. Dies scheint für den Wahlkampf 2026 anders zu sein. Selbst "Die Mitte" steht gemäss Aussagen von Präsidentin Kathrin Wydler voll und ganz hinter dem Viererticket - selbst wenn die Partei keinen eigenen Kandidaten dür den Stadtrat stellt.
Abzuwarten ist, wie geeingt die restlichen - eher politisch links ausgerichteten Parteien und Kandidaten auf diesen "Angriff von rechts" reagieren werden.