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Region Bülach
18.01.2026

Kröten in Gefahr: Helfer in Embrach dringend gesucht

Helferinnen und Helfer gesucht
Helferinnen und Helfer gesucht Bild: zvg / Pro Natura
In Embrach beginnt bald die Amphibienwanderung – und damit ein Wettlauf gegen den Tod auf der Strasse. Jetzt sind Freiwillige gefragt!

Wenn die Temperaturen steigen, setzt in der Region Embrach eine stille, aber dramatische Wanderung ein: Tausende Frösche, Kröten und Molche machen sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Dabei queren sie auch befahrene Strassen – für viele endet der Weg tödlich unter Autoreifen.

Besonders betroffen ist das Gebiet rund um den Sportplatz beim Ziegelhütten- und Bilgweg. Um die Tiere zu schützen, werden dort ab Februar Amphibienzäune aufgestellt. Entlang der Zäune graben Helfer Eimer in den Boden ein. Die Tiere fallen auf ihrer Suche nach einem Durchgang hinein – und werden dann von Freiwilligen sicher zum nächsten Weiher getragen.

Das Problem: Es fehlen helfende Hände.

Jeden Morgen und Abend, bei jedem Wetter, kontrollieren engagierte Menschen die Eimer und bringen die Amphibien über die gefährliche Strecke. Doch das Team kommt an seine Grenzen – und braucht dringend Unterstützung.

Wer bereit ist, einen Beitrag zum Schutz der einheimischen Artenvielfalt zu leisten, kann sich direkt bei der kantonalen Koordination der Amphibienzugstellen melden. Ansprechpartnerin ist Monique Peters von SKK Landschaftsarchitekten.

Kontakt:
Telefon 056 437 30 23
E-Mail: monique.peters@skk.ch

Hinweis: Die Aktion startet, sobald die Temperaturen milder werden – erfahrungsgemäss ab Februar. Jetzt ist der richtige Moment, um sich zu engagieren.

mj
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