Es war ein Abend voller Emotionen, Dankbarkeit und grosser Gesten: Im Stadthaus Kloten wurde am Mittwoch Verwaltungsdirektor Thomas Peter offiziell verabschiedet – und sein Nachfolger Marc Osterwalder feierlich ins Amt eingeführt.
Die Gästeliste las sich wie ein politisches und wirtschaftliches Who’s who: Der Stadtrat in voller Besetzung, hohe Militärs, der Flughafenchef, die Führung des EHC Kloten, Gemeinde- und Stadtpräsidenten aus dem ganzen Zürcher Unterland, darunter Bülachs Stadtpräsident Markus Eberli, sowie SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf, die 2027 für den Zürcher Regierungsrat kandidieren will.
Stadtpräsident René Huber würdigte Peter in einer persönlichen, pointierten Rede. Bereits zu Beginn habe Peter entscheidende Weichen gestellt – unter anderem mit der Einführung des CEO-Modells, der klaren Trennung von operativer und strategischer Führung: «Das war damals neu, erklärungsbedürftig – und heute wird es in der ganzen Schweiz kopiert. Aber so gut wie in Kloten funktioniert es nirgends.» Für Huber stand fest: Ohne Peter wäre das Milizsystem in einer Stadt der Grösse von Kloten kaum mehr tragfähig: «Unsere Lösung funktioniert nur, wenn der Chef der Verwaltung fachlich, menschlich und strategisch einwandfreie Arbeit liefert.»