Die Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft SLRG empfiehlt, eine Eisdicke von 10 bis 12 Zentimetern abzuwarten, bis ein Gewässer für die Bevölkerung freigegeben werden kann. Die Zürcher Polizeien prüfen derzeit an mehreren Orten, ob diese Mindestdicke erreicht ist, so etwa am Mittwochnachmittag auf dem Katzensee.
Betreten lebensgefährlich
Bislang sind jedoch alle Gewässer noch gesperrt, wie aus dem regelmässig aktualisierten Eisbulletin des Kantons hervorgeht. Auch beim Katzensee ist die Eisfläche noch nicht genügend stabil, wie die jüngste Messung ergab. Das Betreten wäre also lebensgefährlich.
Auch auf kleineren Weihern wie etwa dem Schützenweiher in Winterthur und dem Weiher des Glattparks in Opfikon ist das Herumspazieren verboten. Zumindest beim Glattpark wurde das «Betreten verboten»-Schild jedoch bereits am Wochenende von zahlreichen Personen ignoriert. Zwischenfälle sind keine bekannt.
Auf St. Moritzer See eingebrochen
An Weihnachten brachen mehrere Personen durch die nicht ausreichende Eisschicht des St. Moritzersees und stürzten ins Wasser. Hilfsbereite Passanten schafften es, die Personen aus dem eiskalten Wasser zu ziehen. Verletzt wurde niemand.
Milderung lässt das Eis tauen
Wie Meteorologe Peter Wick gegenüber ZU24.ch sagt ist deutlich milderes Wetter angesagt: Mit der Warfront von heute Donnerstag steigen die Temperaturen in den positvien Berich. Am Freitag erreichen die Werte gar 5 bis 8 Grad plus, und erst am Sonntag ist wieder leichter Dauerfrost angesagt. Das Eis wird somit brüchig und von Begehen von Eisflächen ist aus meiner Sicht dringendst abzuraten".
https://www.zh.ch/de/sicherheit-justiz/sicher-unterwegs/sicherheit-auf-gewaessern.html#-1668435308